Christoph Schmidt

Komposition und Spiel. Zu Iannis Xenakis

Abbildung folgt
(Berliner Musik Studien 4)

Mit 20 Notenbeisp. und 98 mathem. Graphen, 294 S., 24 * 17 cm, Hardcover

EUR 25,00*

ISBN 978-3-89564-006-3

Inhalt >>>

In dieser Studie geht es um die Frage, inwieweit die Musik von Iannis Xenakis auf mathematischen Theorien aufbaut? Christoph Schmidt geht ihr anhand von Kompositionen nach, denen die mathematische Spieltheorie zugrunde liegt.

Iannis Xenakis legt seinen Kompositionen Duel , Stratégie und Linaia-Agon den gleichen Gedanken zugrunde: Ein Wettkampf zwischen zwei Parteien soll zu gemeinsamem Musizieren führen. Entwickelt hat er die «heteronomous music», wie er diese musikalischen Spiele nennt, aus der mathematischen Theorie der Spiele, aufbauend auf dem von ihm entwickelten «stochastischen» Kompositionsverfahren. Schmidt legt in seiner Studie den Fokus auf die Spannung zwischen numerischer Konstruktion einerseits und klanglicher Ausführung dieser Spiele andererseits. Auf Grundlage seiner Analysen versucht er, die ästhetische Position dieser Kompositionen zwischen Spiel und offenem Kunstwerk zu bestimmen.

Pressestimme

«Schmidt untersucht in seiner Arbeit detailliert, in welcher Weise die mathematischen Modelle der Spieltheorie in die Kompositionen eingebunden werden. Dabei ... entwickelt [er] aufgrund der genauen Kenntnisse der Werke weitergehende Fragestellungen. ... [Er] kommt zu dem Ergebnis, daß die heteronomen Werke eher als Erweiterung der von Xenakis seit 1954 entwickelten, stochastischen Kompositionsmethode zu begreifen sind, denn als Versuche, Momente von Unbestimmtheit um ihrer selbst willen in die musikalischen Werke zu integrieren.» Marion Syxer in positionen 30 (1997).

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