Karl Heller und Hans-Joachim Schulze (Hg.)

Das Frühwerk Johann Sebastian Bachs

Abbildung folgt

Mit 140 Notenbeisp. und Register, 377 S., 24 * 17 cm, Broschur

EUR 25,00*

ISBN 978-3-89564-011-7

Inhalt >>>

Im Zentrum dieses Kolloquiumsberichts steht die Genese des Bach‘schen Schaffens von den Anfängen in Arnstadt (1703-1707) und Mühlhausen (1707-1708) bis in die Weimarer Jahre ab 1708.

Quellenkritisch-philologische Untersuchungen stehen neben historisch-stilistischen Vergleichen, wobei jeweils auch das musikalische Umfeld des jungen Bach einbezogen wird. Wie fruchtbar sich die unterschiedlichen Forschungsansätze ergänzen, zeigt sich nicht zuletzt in den abgedruckten Diskussionen. Gehalten wurden diese Vorträge anlässlich eines internationalen Kolloquiums 1990 in Rostock - die Umbruchzeit brachte es mit sich, dass sie erst 1995 veröffentlicht werden konnten.
Dennoch wird dieser Band vermutlich auf Jahre hinaus noch aktuell sein. Umfangreiche Quellen-, Namen- und Werkregister und ein ausführliches Literaturverzeichnis machen ihn zudem zu einem praktischen Nachschlagewerk für Bach-Forscher.

Pressestimmen

«Alles in allem vermittelt der Rostocker Konferenzbericht ein geschärftes Bild von Bachs Frühwerk und gibt... eine Fülle von Anregungen für weitere Untersuchungen und Überlegungen.» (Peter Wollny in Bach-Jahrbuch 1995)

«inhaltlich vorbildlich bis hin zu Personen-, Werk-, Quellenregistern ...» (Bernd Heyder in Concerto , März 1996)

«Die Themenschwerpunkte, die auf diesem Kolloquium in unterschiedlicher Gewichtung behandelt wurden, lassen sich vier großen Bereichen zuordnen: 1) Die Einflüsse, die auf Bach gewirkt haben, 2) Bachs eigene Arbeit, 3) Probleme der Chronologie und 4) Fragen der Echtheit. Am häufigsten diskutiert wurde das Phänomen der Beeinflussung Bachs, sei es durch andere Komponisten, Repertoires, Werke, Themen, Formtradition oder formale Konzepte. ... In allen Beiträgen ist, wenn auch in unterschiedlicher Deutlichkeit, das Bemühen spürbar, die künstlerische Entwicklung des jungen Bach anhand einzelner Werke, Gattungen, stilistischer Merkmale, kompositorischer Vorgehensweisen usw. nachzuzeichnen. ... Ein positiver Nebeneffekt dieses Bemühens ist, dass - um angesichts der mangelhaften Überlieferung wenigstens annäherungsweise eine Vorstellung von Bachs Entwicklung zu bekommen - das Umfeld genauer durchleuchtet wird, womit auch einer allgemeineren Musikgeschichtsschreibung gedient ist. ... Insgesamt wirkt der Bericht sehr kompakt und geschlossen, was sowohl an der thematischen Begrenzung als auch an der Qualität der meisten Beiträge liegt. Ein grosses Lob gebührt den Herausgebern, die sich die Mühe gemacht haben, die Diskussionsbeiträge in zusammengefasster Form wiederzugeben, und so dem interessierten Leser noch eine Fülle zusätzlicher Denkanstösse vermitteln. ...» Frieder Rempp in Musiktheorie 13 (1998).

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