Michael Märker

Die protestantische Dialogkomposition zwischen H. Schütz und J. S. Bach

Eine stilkritische Studie

Abbildung folgt
(Kirchenmusikalische Studien 2)

Mit 35 Notenbeisp. und Register, 162 S., 24 * 17 cm, Broschur

EUR 21,50*, bei Abnahme der Reihe: EUR 19,35*

ISBN 978-3-89564-013-1

Eine komprimierte Darstellung der Dialogkomposition, mit Analysen ausgewählter Einzelwerke.

Die protestantische Dialogkomposition spielte eine entscheidende Rolle bei der Etablierung des geistlichen Konzerts und der Entwicklung der geistlichen Kantate spielte. Als in und nach dem 30jährigen Krieg die protestantische Konfession sich ausbreitete und verfestigte, wuchs das Bedürfnis nach einer gleichsam lebensnahen Darstellung des Evangeliums im Gottesdienst. Der Dialog gewann dabei eine wichtige, zeitweise dominierende Stellung in der Kirchenmusik. Er wurde Textmodell für die Dialogkomposition als neuer Typus musikalischer Werke, die ihre Wurzeln vor allem im jungen italienischen Oratorium und in der deutschen motettischen Evangelienvertonung hatte. Die bedeutendsten geistlichen Dialogkompositionen stammen von Heinrich Schütz, Dietrich Buxtehude und Johann Sebastian Bach. Sie markieren zugleich Eckpunkte der Tradition dieser Gattung. Die Darstellung berücksichtigt jedoch auch weniger gewichtige, aber weit verbreitete Kompositionen, aus der Feder etwa Andreas Hammerschmidts, Johann Rudolph Ahles und Wolfgang Carl Briegels.

Pressestimme

«Die Fülle der zu berücksichtigenden Werke wird durch eine konzentrierte Darstellung bewältigt, die auf Entwicklungsprozesse ebenso eingeht wie auf ausgewählte Einzelstationen ... Im Mittelpunkt stehen Analysen exemplarischer Einzelwerke, die durch längsschnittartige Überblicke sinnvoll ergänzt werden, während Systematisierungsversuche zu Recht im Hintergrund bleiben.» Meinrad Walter in Musik und Kirche (1996)

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