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Rudolf Weber

Musikalische Autonomie und Textbezug in Vokalwerken von strenger Satztechnik

Eine musiksemiotische Untersuchung zu Bach und den Seriellen

  • 280 Seiten
  • 58 Notenbeispiele, 56 Graphen, Glossar
  • Softcover
  • 24,0 cm × 17,0 cm | 543 gr
  • ISBN 978-3-89564-019-3
  • Nur direkt beim Verlag bestellbar
  • 25,00 € [DE] (UVP) | 25,70 € [AT] (UVP)
  • www.studiopunktverlag.de/9783895640193.php
  • Erscheinungsdatum: 30.09.1997
Abstract

Was ist eigentlich eine Vokalkomposition? Wie läßt sich ihre musikalische Schicht näher bestimmen? Als Unterstützung, Verdoppelung, Interpretation oder Kommentar der Textaussage? Als Reflexion der Textgestalt? Als all dies zusammen? Oder als eigenständiges, u. U. rein ornamentales Element? Wie gestaltet sich, wenn Musik in irgendeiner Weise auf den Text Bezug nehmen soll, das Verhältnis zwischen Text und Musik? Wie vermag Musik noch auf einen Text zu reagieren, wenn sie selbst bereits von äußerst strengen Regeln, die kaum noch Wahlfreiheit läßt, beherrscht wird?

In einer Gegenüberstellung von Werken J. S. Bachs mit Kompositionen von L. Berio, J. Cage, P. Boulez, K. Stockhausen und L. Nono versucht der Autor, Antworten auf diese Fragen zu finden. Dabei bedient er sich der - als Methode der musikalischen Analyse und Interpretation - noch jungen Semiotik, der Lehre von den Zeichen. Mit Graphiken und Diagrammen veranschaulicht er die komplexe Thematik, ein detailliertes Glossar und ein einführender Überblick über verschiedene Ansätze innerhalb der Semiotik tragen zur begrifflichen Klärung bei.

Inhaltsverzeichnis
  • Themenfelder: Musiktheorie, Lehre von der Musik
  • Schlagworte: Semiotik | Serielle Musik | Vokalmusik
  • Behandelte Personen/Institutionen: Bach, Johann Sebastian | Cage, John | Stockhausen, Karlheinz

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