Rudolf Weber
Musikalische Autonomie und Textbezug in Vokalwerken von strenger Satztechnik
Eine musiksemiotische Untersuchung zu Bach und den Seriellen
![]() |
(Berliner Musik Studien 10)Mit einem Glossar zentraler Begriffe aus Semiotik und Linguistik, 58 Notenbeisp. und 56 Graphiken, 275 S., 24 * 17 cm, Broschur |
Was ist eigentlich
eine Vokalkomposition, wie läßt sich ihre musikalische Schicht
näher bestimmen? Als Unterstützung, Verdoppelung, Interpretation oder
Kommentar der Textaussage? Als Reflexion der Textgestalt? Als all dies zusammen
oder als eigenständiges, u. U. rein ornamentales Element? In einer
Gegenüberstellung von Werken Johann Sebastian Bachs mit solchen von
Luciano Berio, John Cage, Pierre Boulez, Karlheinz Stockhausen und Luigi Nono
formuliert der Autor mögliche Antworten auf diese Fragen. Als Methode
bedient Weber sich dabei der musikalischen Semiotik, der Lehre von den Zeichen.
Mit Graphiken und Diagrammen veranschaulicht er die komplexe Thematik; ein
detailliertes Glossar und ein einführender Überblick über
verschiedene Ansätze innerhalb der Semiotik tragen zur begrifflichen
Klärung bei.
«Webers Buch [bleibt] empfehlenswert als Anregung zu neuem Künstlerleben im Raum zwischen Sprache und Musiksprache.» Diether de la Motte in Die Musikforschung 54 (2001).



