Klaus-Jürgen Gundlach
Das Weißenfelser Aufführungsverzeichnis Johann Philipp Kriegers und seines Sohnes Johann Gotthilf Krieger (1684-1732)
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Mit zahlr. Incipits, und Abb., 504 S., 21 * 15 cm, Broschur mit Fadenheftung |
Bei dem
Weißenfelser Aufführungsverzeichnis handelt es sich um ein
einzigartiges Dokument der Musikgeschichte: Über einen Zeitraum von fast
50 Jahren haben Johann Philipp Krieger und sein Sohn Johann Gotthilf
protokolliert, welche Werke in der Weißenfelser Schloßkirche zur
Aufführung gebracht wurden. Damit vermittelt uns dieses Verzeichnis nicht
nur ein Bild von der außerordentlichen Schaffenskraft vor allem Johann
Philipp Kriegers, von dem ca. 2500 Kompositionen bekannt sind. Es gibt auch
einen Überblick über Repertoire und Tätigkeit der
Weißenfelser Hofkapelle vom ersten Advent 1684 bis zum Schluß des
Kirchenjahres 1732.
Krieger verzeichnete die aufgeführten
Kompositionen nach Titel, Besetzung, Komponist und Aufführungsdatum. Bei
Vertonungen liturgischer Texte notierte er zusätzlich das Incipit.
Für die vollständige Veröffentlichung wählte Gundlach eine
alphabetische Anordnung der Werke nach Titeln und Komponisten. Zudem hat er
Kompositionen Johann Philipp Kriegers, die nicht im Verzeichnis erschienen,
jedoch früher nachweisbar sind, aufgenommen, des weiteren alle
nachweisbaren weltlichen Werke. Schließlich sind sämtliche
überlieferten Kompositionen und Texte von Kompositionen Johann Philipp
Kriegers ausgewiesen. Damit wurde diese Edition zu einem Verzeichnis aller
Werke Johann Philipp Kriegers erweitert.
Diese Veröffentlichung «bietet einen Quellenbefund, der ebenso für die Musiksoziologie wie für die Liturgiewissenschaft von erheblicher Bedeutung ist und, so wäre zu hoffen, in den entsprechenden Forschungsgebieten Beachtung finden wird.» Christoph Krummacher in Theologische Rundschau 71 (2007).
«Ein willkommenes Arbeitsmittel für alle musikwissenschaftlich interessierten und auf die Darbietung des Ungewöhnlichen bedachten Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker.» Dietrich Schuberth in Forum Kirchenmusik 3 (2002).



