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Matthias Thiemel

Tonale Dynamik

Theorie, musikalische Praxis und Vortragslehre seit 1800

  • 240 Seiten
  • 16 Notenbeispiele, Sachregister
  • Softcover
  • 24,0 cm × 17,0 cm | 470 gr
  • ISBN 978-3-89564-027-8
  • lieferbar
  • 25,00 € [DE] (UVP) | 25,70 € [AT] (UVP)
  • www.studiopunktverlag.de/9783895640278.php
  • Erscheinungsdatum: 01.12.1996
Abstract

Was ist eigentlich „Dynamik“? Wie selbstverständlich wird dieser Begriff heute in der musikalischen Fachsprache verwendet, doch wurde er hier erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts eingeführt – nicht zufällig zeitgleich zu Beethovens Instrumentalmusik. Daher setzt sich der Autor zunächst mit historischen Texten von H. G. Nägeli, der „Komponistenvirtuosen“ C. Czerny, J. N. Hummel, F. Kalkbrenner, H. Herz, von A. B. Marx, H. Riemann, B. Asaf'ev, E. Kurth u. a. auseinander. Er greift dabei, indem er sich bei der historischen Darstellung von systematischen Fragestellungen leiten läßt, bewußt über eine einfache „Provenienz-Historiographie“ hinaus: Es geht ihm um eine „Annäherung an die Dynamik im idealen musikalischen Vortrag“, wie er diesen Autoren vorschwebte. Das letzte Kapitel ist der musikalischen Praxis, genauer: den klanglichen und dynamischen Problemen der großen Besetzung des Symphonieorchesters gewidmet. Mit dem analytischen Blick auf Furtwängler und anderen Dirigenten eröffnet die Studie neue Perspektiven, die zu einem vertieften Verständnis erklingender Musik führen.

Inhaltsverzeichnis
  • Zeiträume: 19. Jahrhundert (1800 bis 1899 n. Chr.)
  • Schlagworte: Aufführungspraxis | Dynamik | Musiktheorie | Tonalität | Vortrag | Agogik | Pianoforteschule
  • Behandelte Personen/Institutionen: Asaf'ev, Boris | Czerny, Carl | Herz, Henri | Hummel, Johann Nepomuk | Kalkbrenner, Friedrich | Kurth, Ernst | Marx, Adolf Bernhard | Nägeli, Hans Georg | Riemann, Hugo
  • Themenfelder:  MusikMusikgeschichte | Musikwissenschaft und Musiktheorie

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