Benedikt Jäker
Die Ungarischen Rhapsodien Franz Liszts
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(Musik und Musikanschauung im 19. Jahrhundert 9)Mit zahlr. Notenbeisp., 192 S., 24 * 17 cm, Broschur mit Fadenheftung EUR 29,00, bei Abnahme der Reihe: EUR 26,50 ISBN 978-3-89564-029-2 |
Die
Werkgruppe der Ungarischen Rhapsodien
beschäftigte Liszt
über einen Zeitraum von mehr als fünfzehn Jahren.
Noch während der Virtuosenjahre entstanden die frühen
Fassungen, die mit der Übersiedelung nach Weimar einer
grundlegenden Überarbeitung unterzogen wurden. In seiner
Studie stellt Benedikt Jäker zunächst die
überaus wechselvolle Entstehungsgeschichte dieser Werke dar,
um dann analytisch die kompositorische Idee herauszuarbeiten. Dabei
bezieht er alle früheren Fassungen ein: Drucke, Probedrucke,
Handschriften, Skizzen und Entwürfe.
So vermittelt er Einblicke in Liszts Schaffensweise und Intentionen,
die nicht zuletzt auch für Interpreten spannend sind.
Abschließend wird die Frage diskutiert, inwieweit die
Kompositionen das einlösen, was Liszt selbst in seiner
(ursprünglich als Vorwort zu diesen Werken gedachten) Schrift Des
Bohémiens et de leur musique en Hongrie
als Anspruch formuliert: mit den Ungarischen Rhapsodien ein
musikalisches Epos, ein Nationalepos in Tönen vorzulegen.



