Axel Schröter
«Der Name Beethoven ist heilig in der Kunst»
Studien zu Liszts Beethoven-Rezeption
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(Musik und Musikanschauung im 19. Jahrhundert 6)2 Teile: I. Text: 434 S., II. Notenband: 160 S., 24 * 17 cm, Broschur |
Unser heutiges Beethoven-Bild ist in seinen Grundzügen bereits im 19. Jahrhundert geprägt worden. Liszt kommt dabei eine entscheidende Rolle zu. Schröter hat nahezu das gesamte Material über Liszts Beethoven-Verständnis zusammengetragen und ausgewertet.
Beethoven nahm in
Liszts Denken stets eine Sonderstellung ein. Als Pianist, Dirigent, Bearbeiter,
Komponist, Lehrer und schließlich als Herausgeber Beethovenscher
Kompositionen beschäftigte sich Liszt zeitlebens nicht nur mit einzelnen
Werken, sondern mit dem gesamten Schaffen Beethovens.
Aufschluss über
Liszts Beethoven-Rezeption geben Presseberichte über Aufführungen,
Aufzeichnungen aus Liszts Schülerkreis über die Erarbeitung
Beethovenscher Werke im Unterricht, Memoiren der Schüler sowie nicht
zuletzt Liszts Schriften und seine Beethoven-Transkriptionen. Axel
Schröter hat dieses umfangreiche Material zusammengestellt und
ausgewertet. Ein Großteil davon, besonders der französischen
Quellen, wird hier erstmals wiedergegeben.
Wie interpretierte Liszt
Beethovens Kompositionen? Welche Bedeutung maß er Beethovens Schaffen
allgemein bei? Indem er diesen Fragen nachspürt, zeichnet er ein
facettenreiches Bild von Liszts Beethoven-Verständnis und von den
Wandlungen, denen es unterworfen war.
«Schröters Arbeit - ein notwendiges Kompendium nicht nur für die Liszt-Forschung - bietet eine äußerst anregende Quellensammlung und überzeugende Analysen aller in Betracht fallenden Werke (vorbildlich etwa seine Bemerkungen zu den Symphonie-Transkriptionen); sie markiert damit auch wesentliche Momente des Panoramas der französischen wie der deutschen Beethoven-Rezeption im 19. Jahrhundert überhaupt.» Wolfgang Dömling in Neue Zeitschrift für Musik 1/2000, S. 86.
«Von großem Wert ist vor allem die detaillierte Auseinandersetzung mit der frühen Beethoven-Rezeption Liszts, da hier wirkliches Neuland betreten werden mußte, um aus der Fülle von Mythen, Legenden, Halb- und Unwahrheiten ein einigermaßen gesichtertes Bild zu gewinnen. ... Selbstverständlich werden die in den späten Jahren mit den Schülern erarbeiteten Werke ebenso erörtert wie die zahlreichen Editionen Beethovenscher Werke, an denen Liszt beteiligt war. ... » Ulrich Bartels in Musiktheorie 14 (2000), S. 281.



