Sabine Feißt
Der Begriff ,Improvisation" in der neuen Musik
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(Berliner Musik Studien 14)Mit 30 Abb. und Notenbeisp., Register, 288 S., 24 * 17 cm, Broschur |
In der neuen Musik seit 1945 spielt Improvisation eine wesentliche Rolle. Sabine Feißt geht der Frage nach, was Komponisten eigentlich genau darunter verstehen und wie sie sich ihre Realisierung vorstellen.
Auf den ersten Blick
scheint der Begriff Improvisation keiner näheren
Erläuterung zu bedürfen. Und doch sind mit ihm, besonders wenn es um
Musik - speziell die neue Musik - geht, sehr verschiedene Bedeutungen gemeint.
Es ist das Anliegen dieser Studie, die vielen Facetten des Begriffes zu
beleuchten und so dem Phänomen Improvisation selbst näher
zu kommen.
Es geht also um Musik von Pierre Boulez, Earle Brown, John
Cage, Cornelius Cardew, Franco Evangelisti, Morton Feldman, Pauline Oliveros,
Karlheinz Stockhausen und La Monte Young und anderen. Was meinen sie, wenn sie
von Improvisation sprechen? Wie soll Improvisation in
ihrer Musik realisiert werden? Mit der Frage nach dem Begriff
Improvisation wird so ein Weg beschritten, ein wesentliches und
doch kaum fassbares Moment neuer Musik seit 1945 begreifbar zu machen.
«Man mag anfänglich gedacht haben, daß klar zu unterscheiden sei, was eine Komposition und was eine Improvisation ist, so wird man sich nach der Lektüre über die Unzulänglichkeit dieser Begriffe wundern. ... Spannend ist die historische Verankerung verschiedener ästhetischer Standpunkte und der unterschiedliche Erfahrungshintergrund der Komponisten...» Thomas Beimel in Neue Zeitschrift für Musik 1998.



