Anette Müller (Hg.)
Schumann-Studien 7
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Mit 12 Abb. und 28 Notenbeisp., 259 S., 21 * 15 cm, Broschur |
Die Beiträge zu
den Schumann-Studien 7 ordnen sich ein in die
Themenkreise Schumanns Dresdner Jahre und
Schumanns Liedkomposition .
Sie reichen von
überblicksartigen Darstellungen zur Kammer- und Orchestermusik des
Komponisten über die Behandlung der Oper Genoveva
und der Faust-Szenen bis hin zu einem spannenden
Forschungsbericht über zwei Skizzenbücher der Jahre 1848-1849 und zu
einer Erörterung der brieflichen Kontakte Schumanns zu Felix Mendelssohn
Bartholdy.
Untersucht werden
ferner mögliche Anregungen auf den jungen Schumann seitens der Komponisten
Gottlieb Wiedebein und C. G. Reissiger, neu beleuchtet und teilweise korrigiert
die bisherigen Vorstellungen von Schumanns Liederjahr 1840. Die Quellen der von
Schumann vertonten Liedtexte und die Probleme ihrer editorischen
Erschließung und Darbietung werden ebenso thematisiert wie die
bedeutsamen Goethe-Vertonungen des Jubiläumsjahres 1849 in Lied-,
Kantaten- und Oratorienform.
Im Rahmen der Freien Beiträge erscheint
eine ikonographische Studie über die deutsch-russische Dichterin Elisabeth
Kulmann, die spezielle Aspekte und Querverbindungen zur Schumann-Biographik
beleuchtet. Einblicke in die jüngere Historie, nämlich die NS-Zeit
mit ihren kulturpolitischen Implikationen, wie sie sich speziell in Zwickau
darstellten, ermöglichen zwei abschließende Aufsätze.



