Juan Martin Koch
Das Klavierkonzert des 19. Jahrhunderts und die Kategorie des Symphonischen
Zur Kompositions- und Rezeptionsgeschichte des Klavierkonzerts
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(Musik und Musikanschauung im 19. Jahrhundert 8)Mit 78 Notenbeisp., 384 S., 24 * 17 cm, Broschur Preis gesenkt! EUR 25,00*, bei Abnahme der Reihe: EUR 20,00* |
Seit zu Beginn des 19. Jahrhunderts Begriffe wie Symphonie mit obligatem Klavier oder symphonisches Konzert entstanden, dienten sie als Bezeichnungen für Konzerte, die einen Vergleich mit der Symphonik der Zeit nahelegen. Die differenzierte Geschichte und Bewertung dieser Begriffe bildet in der vorliegenden Studie den Hintergrund für ausführliche kompositionsgeschichtliche Kapitel, in denen der Autor einer entscheidenden Frage nachgeht: Was an den Klavierkonzerten Mozarts oder Beethovens und später Schumanns, Liszts oder Brahms ist eigentlich auf symphonische, was hingegen auf konzertspezifische Konzeptionen zurückzuführen? Seine anhand zahlreicher Beispiele gewonnenen Antworten dringen zum Kern dessen vor, was das Wesen dieser nicht nur in bezug auf ihre Gattung zentralen Werke ausmacht. Ein eigenes Kapitel gilt Henry Charles Litolff, der mit seinen viersätzigen, von ihm selbst als Concerto-Symphonies bzw. Concertos Symphoniques bezeichneten Klavierkonzerten eine wichtige Position in der beschriebenen Entwicklung markiert.
«Zusammengefasst: Kochs gründliche Studie - methodisch überzeugend durch die Verschränkung rezeptionsgeschichtlicher und kompositionsgeschichtlicher Aspekte, wohltuend sachlich und unaufgeregt in der kritischen Auseinandersetzung mit der Literatur, leserfreundlich in Gliederung und sprachlicher Präsentation der Gedanken - leistet einen wichtigen Beitrag zur Geschichte der Gattung.» Th. Kabisch in Die Musikforschung 58 (2005).
«Das Buch bietet einen fundierten Einblick in einen Aspekt des Klavierkonzerts und befreit den Gattungsbegriff von abwertenden Etiketten.» Barbara Pikullik in neue musikzeitung 3/03.



