Klaus Wolfgang Niemöller und Klaus-Peter Koch (Hg.)
Heinrich Neuhaus (1888 -1964) zum 110. Geburtsjahr
Konferenzbericht Köln 1998
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(Edition IME 3)Mit 10 Abb. und 6 Porträtfotos, 244 S., 24 * 17 cm, Broschur mit Fadenheftung |
Der Pianist und Pädagoge Heinrich Neuhaus war eine der bedeutenden Persönlichkeiten in der Geschichte des Klavierspiels im 20. Jahrhundert. Zahlreiche international bekannte Interpreten, darunter Emil Gilels, Svyatoslav Richter, Yakov Zak und Radu Lupu, sind aus seiner pianistischen Schule hervorgegangen.
Familiäre
Beziehungen von Heinrich Neuhaus verweisen auf ein interessantes
musikkulturelles Beziehungsgeflecht: Sein Vater Gustav war in Köln
Schüler von Ferdinand Hiller, seine Mutter Olga eine Schwester des
polnisch-ukrainisch-russischen Pianisten, Dirigenten und Komponisten Felix
Blumenfeld, er selbst war ein Cousin des polnischen Komponisten Karol
Szymanowski.
Der vorliegende Band geht in Beiträgen von
Musikwissenschaftlern aus Rußland, der Ukraine, Polen und Deutschland den
musikhistorischen, insbesondere pianistischen, Bezügen nach, die durch
Heinrich Neuhaus Persönlichkeit und sein Umfeld in
grenzüberschreitendem Kontext entstanden.



