Nicole Kämpken
Hans-Georg Burghardt (1909-1993). Leben und Werk
Ein Sonderweg in der ,modernen Musik
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(Edition IME 4)Mit einem Werkverzeichnis sowie 2 Abb. und 88 Notenbeisp., 240 S. 24 * 17 cm, Broschur mit Fadenheftung |
Der 1909 in Breslau geborene Komponist Hans-Georg Burghardt brachte ein reiches kompositorisches Schaffen hervor, dem freilich die Breitenwirkung noch weitgehend versagt geblieben ist. Dies ist nicht zuletzt durch die Zeitgeschichte bedingt, denn indem Burghardt sich in seinem kompositorischen Denken auf die Anthroposophie berief, schlug er einen Sonderweg in der modernen Musik ein, mit dem er weder im Dritten Reich noch in der DDR Fuss fassen konnte. Auch im Westen blieb er lange unbekannt.
Burghardts
anthroposophische Vorstellungen führten ihn zur Entwicklung eines
Sekundsystems, das die harmonisch-akkordische Struktur der
Dur-Moll-Tonalität so erweitern sollte, dass die melodische Entfaltung
größeres Gewicht erhielte.
Die Autorin zeichnet Burghardts
Lebensweg nach, gibt Einblick in sein musikalisches Denken und stellt seine
wichtigsten Werke vor. Ein ausführliches Quellen- und Werkverzeichnis
ergänzt die Studie.



