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Joachim Roller

Die Ausführung des Orgelcontinuo vornehmlich in den Rezitativen der geistlichen Kantaten und Passionen von Johann Sebastian Bach

Coverabbildung folgt
(Kirchenmusikalische Studien 6)

mit 95 Abb. und Notenbeisp., 218 S., 24 * 17 cm, Broschur

EUR 29,00*, bei Abnahme der Reihe: EUR 26,10*

ISBN 978-3-89564-075-9

Inhalt >>>

Die stilgemäße Generalbaßbegleitung der Rezitative in der geistlichen Musik des Barock, vornehmlich in den Kantaten und Passionen Johann Sebastian Bachs, beschäftigt seit dem Wiederaufleben historischer Aufführungspraxis nicht nur Musikwissenschaftler, sondern auch Organisten, Kantoren und Kapellmeister. Insbesondere die Frage, ob die langen Baßtöne in den Secco-Rezitativen durchgehalten oder gekürzt zu spielen sind, hat immer wieder zu lebhaften Diskussionen geführt. Zur Klärung dieser und anderer grundsätzlicher Fragen will die vorliegende Studie einen Beitrag leisten.

Grundlage die Untersuchungen bilden vor allem die erhaltenen Originalquellen. Anhand bislang unentdeckter Ausführungsvorschriften in der Generalbaßbezifferung Bachs ist es dem Verfasser gelungen, gewisse Prinzipien für die Wiedergabe im Bachschen Kantatenschaffen aufzuzeigen und durch zahlreiche Notenbeispiele zu illustrieren. Auch die wichtige Frage der Stimmtonhöhen und der Temperaturen an den Leipziger wird eingehend behandelt.
Somit ergeben sich neue Gesichtspunkte zur Diskussion über einige der umstrittensten Fragen der Bach-Forschung. Zugleich aber erhalten Kirchenmusiker, vor allem Generalbaßspieler wesentliche Hinweise für die Aufführungspraxis Bachscher Werke. Ihnen vor allem sei die Lektüre dieses Buches empfohlen.

Pressestimmen

«Roller has scrupulously studied original and secondary sources, ... . The careful performer and scholar will want to consider the important findings of ‹Die Ausführung des Orgelcontinuo›.» James L. Wallman in The American Organist 2/2003.

«Im Blick auf die Continuopraxis an der Orgel ... sei dieses Buch zur Lektüre wärmstens empfohlen.» Andreas Marti in Musik und Gottesdienst 57 (2003).

«... hier [liegt] eine wichtige, sauber analysierende und überaus materialreiche Studie vor ..., mit der für künftige Diskussionen ein neues Niveau gewonnen worden ist.» Hans-Joachim Hinrichsen in Österreichische Musikzeitschrift 17 (2005).

«Dabei ergibt sich mit hinreichender Deutlichkeit, dass nur eine ‹gehaltene› Rezitativbegleitung als Normalfall von Bach gemeint sein kann und dass abweichende Begleitung ... ausdrücklich entsprechend notiert wird, - ein Ergebnis von entscheidender Bedeutung für unsere musikalische Praxis!» Alfred Dürr in Die Musikforschung 56 (2003).

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