Shinji Koiwa
Das Klavierkonzert um 1830
Studien zur formalen Disposition
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(Berliner Musik Studien 26) |
Um 1830 nimmt die
Aufführung von Klavierkonzerten einen breiten Raum im Musikleben ein,
nachdem zu Beginn des 19. Jahrhunderts Fortschritte im Klavierbau und die
Etablierung des öffentlichen Musiklebens Voraussetzungen hierfür
geschaffen hatten. Diese Studie konzentriert sich auf das damalige
«Standardrepertoire»: Nicht Beethoven, sondern Hummel, Ries,
Kalkbrenner, Moscheles dominierten die Konzertprogramme.
Die formale
Disposition wird unter dem Aspekt des Solo-Tutti-Verhältnisses und der
klanglichen wie akustischen Möglichkeiten betrachtet. Ein Exkurs gilt den
«Gesangstellen». Vor diesem Hintergrund geht der Autor dann auf
jüngere Konzerte von Burgmüller, Mendelssohn Bartholdy und Chopin
ein. Mit ihren verschiedenen formalen Ansätzen erweisen sich die
analysierten Klavierkonzerte als für die weitere Geschichte der Gattung
wegweisende Werke.



