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Toomas Siitan

Die Choralreform in den Ostseeprovinzen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts

Ein Beitrag zur Geschichte des protestantischen Kirchengesanges in Estland und Livland

  • 328 Seiten
  • 17 Notenbeispiele, Register
  • 24,0 cm × 17,0 cm | 640 gr
  • ISBN 978-3-89564-083-4
  • Nur direkt beim Verlag bestellbar
  • 18,00 € [DE] (UVP) | 18,60 € [AT] (UVP)
  • www.studiopunktverlag.de/9783895640834.php
  • Erscheinungsdatum: 30.05.2003
Abstract

Der Erneuerungsprozess im evangelischen Gemeindegesang erfasste in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts den gesamten lutherischen Kulturraum, so auch die russischen Ostseeprovinzen mit ihrer deutschsprachigen Bevölkerung. Zwei Persönlichkeiten ragen hier besonders hervor: J. L. E. Punschel und J. A. Hagen, die mit den ästhetischen Ansätzen der von ihnen herausgegebenen Choralbüchern praktizierten, Maßstäbe setzten. Bei beiden standen die Verbesserung des Gemeindegesangs und Bemühungen um eine Wiederherstellung der alten Choralmelodien sowie Vereinheitlichung des kirchlichen Gesangs in unmittelbarem Zusammenhang, doch jeder hatte unterschiedliche Ausgangs- und Schwerpunkte: für Punschel war es das Gesungene, für Hagen das Singen. In diesem Prozess wurden in den baltischen Ländern im Spannungsfeld nationalen Werdens die Grundlagen für eine allgemeine Musikerziehung geschaffen.

Inhaltsverzeichnis
  • Schlagworte: Baltikum | Kirchenmusik, evangelische
  • Themenfelder:  MusikgeschichteReligion, Religionsphilosophie | Bibel | Theologie, Christentum | Musik

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