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Ae-Kyung Choi

Einheit und Mannigfaltigkeit. Eine Studie zu den fünf Symphonien von Isang Yun

  • 284 Seiten
  • 79 Notenbeispiele
  • Softcover
  • 24,0 cm × 17,0 cm | 560 gr
  • ISBN 978-3-89564-104-6
  • lieferbar
  • 29,00 € [DE] (UVP) | 29,90 € [AT] (UVP)
  • www.studiopunktverlag.de/9783895641046.php
  • Erscheinungsdatum: 01.12.2002
Abstract

Mit seinen fünf Symphonien, entstanden 1982 bis 1987, greift der koreanische Komponist Isang Yun programmatisch die zentrale Gattung der europäischen Musiktradition auf, um eine Summe seines gesamten kompositorischen Schaffens zu ziehen. In der Gattung der Symphonie wollte Yun über die individuelle Auseinandersetzung mit dem Symphonischen Komponieren hinaus etwas Eigenes schaffen, in dem beide Traditionen bewahrt sind und zugleich ihre Grenzen überschritten werden. Dafür nutzt der Komponist bewusst Berührungspunkte beider Traditionen. Das Spiel mit ähnlichen Elementen, die jedoch in der jeweils anderen Kultur ursprünglich in völlig anderen Bedeutungszusammenhängen stehen, wird zum zentralen Moment seines Komponierens. Wesentlich für die Gestaltung wird dabei das Prinzip der Einheit in der Mannigfaltigkeit bzw. Mannigfaltigkeit in der Einheit", das sich aus der koreanischen Musiktradition und taoistischen Philosophie herleitet. Es ist das Anliegen vorliegender Studie, unter Einbeziehung europäischer musikwissenschaftlicher Vorgehensweisen und ostasiatischer Musikvorstellungen Wege zum tieferen Verständnis von Yuns Symphonik aufzuzeigen. So erschließt sich das Spätwerk Isang Yuns als Komponieren zwischen beiden Kulturen.

Inhaltsverzeichnis
  • Zeiträume: 20. Jahrhundert (1900 bis 1999 n. Chr.)
  • Schlagworte: Koreanische Musik | Neue Musik | Taoistische Philosophie
  • Behandelte Personen/Institutionen: Yun Isang
  • Themenfelder: Musikwissenschaft und Musiktheorie | Komponisten und Songwriter

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