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Franz Körndle (Hrsg.)

Musica Ecclesiastica – Ars Sacra

Kirchenmusik als liturgische Kunst

  • 164 Seiten
  • zahlr. Abbildungen, Ortsregister, Personenregister
  • Softcover
  • 24,0 cm × 17,0 cm | 298 gr
  • ISBN 978-3-89564-125-1
  • lieferbar
  • 21,50 € [DE]  | 22,20 € [AT] (Geb. Ladenpreis) | 19,35 € [DE] (UVP-Sonderpreis)
  • www.studiopunktverlag.de/9783895641251.php
  • Erscheinungsdatum: 20.09.2007
Abstract

Am 7. Juli 2007 hat Papst Benedikt xvi. in seinem "Motu Proprio Summorum pontificum" über den Gebrauch der römischen Liturgie Stellung genommen zum Einsatz der lateinischen Sprache in den Gottesdiensten. Es ist heute vielfach aus dem Bewußtsein verschwunden, dass das über Jahrhunderte gewachsene kirchenmusikalische Repertoire zum allergrößten Teil lateinisch ist. Einen Band zur Kirchenmusik mit „Musica Ecclesiastica“ zu überschreiben, stellt sich also folgerichtig in eine alte und gute Tradition, nämlich den überlieferten Schatz der Kirchenmusik (Thesaurus Musicae sacræ) zu untersuchen, der nach den Bestimmungen des II. Vatikanischen Konzils mit größter Sorge bewahrt und gepflegt werden soll (summa cura servetur et foveatur). Daher bietet die Frage nach dem Selbstverständnis des gesungenen Gotteslobs immer wieder Anlass zu aktuellen Diskursen. So fand unter dem Titel "Musica Ecclesiastica – Ars sacra" am 23. Oktober 2004 als Veranstaltung der Schwabenakademie im Kloster Irsee in Verbindung mit der Gesellschaft Klostermusik in Schwaben und der Fachgruppe Kirchenmusik der Gesellschaft für Musikforschung eine Tagung statt, die Aspekte der katholischen Kirchenmusikgeschichte zum Thema hatte. Die in diesem Band vorgelegten Beiträge umfassen eine historisch weite Spanne und reichen von der Benediktusregel (Clemens Lashofer) bis zu Franz Liszt (Winfried Kirsch). Mehrfach rückt die nicht immer leicht zu realisierende Grenze zwischen geistlicher und liturgischer Musik ins Zentrum der Untersuchungen (Franz Körndle, Peter Ackermann). Thematisch abgerundet wird das Spektrum durch Abhandlungen zu kirchenmusikalischen Transfers und Reformen (Siegfried Gmeinwieser, Petrus Eder). Erweitert wird der Forschungsbereich durch Erörterungen zur musikalisch-theologischen Emblematik des 17. und 18. Jahrhunderts (Gregor Lechner), die mittels einer Reihe bisher unbekannter Kupferstiche den künstlerischen Rahmen des Buches darstellt. Mit einem Verzeichnis der Schriften von Friedrich Wilhelm Riedel (Stand: 2009)

  • Clemens Lashofer OSB: Die Regula Benedicti – Fundament abendländischer Kirchenmusik
  • Gregor M. Lechner OSB: Bonifatius Gallners musikthematische Icones in seiner Regula Emblematica Sancti Benedicti
  • Petrus Eder OSB: Martin Gerbert und Meinrad Spieß – zwei benediktinische Stimmen zur Reform der Kirchenmusik
  • Franz Körndle: Res una valde incredibilis. Bedingungen für die Kirchenmusik im Mittelalter
  • Peter Ackermann: Zum Verhältnis von weltlicher Musik, geistlicher Musik und Kirchenmusik im nachtridentinischen Rom: Giovanni Animuccias Primo libro de madrigali aus dem Jahr 1565
  • Siegfried Gmeinwieser: Anmerkungen zur Mehrchörigkeit in Süddeutschland und ihren italienischen Wurzeln
  • Winfried Kirsch: Stabat mater – Hymnus und Sequenz aus Franz Liszts Oratorium Christus
  • Friedrich Wilhelm Riedel: Schriftenverzeichnis
  • Ortsregister
  • Personenregister
Features

Mit einem Verzeichnis der Schriften von Friedrich Wilhelm Riedel (Stand: 2009)

  • Schlagworte: Benediktiner | Kirchenmusik | Musikikonographie | Stabat mater | Tridentinum
  • Themenfelder: Geistliche, religiöse Musik | Musikgeschichte | Gottesdienst, Riten und Zeremonien
  • Behandelte Personen/Institutionen: | Animuccia, Giovanni | Gallner, Bonifatius | Gerbert, Martin | Riedel, Friedrich W. | Spieß Meinrad

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