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Cornelia Brockmann

Instrumentalmusik in Weimar um 1800

Aufführungskontexte – Repertoire – Eigenkompositionen

24 x 17 cm, Hardcover, geb., 446 S. mit zahlr. Abb., Register, Themat. Katalog der Sinfonien Ernst Wilhelm Wolfs sowie Notenbeispielen auf CD-ROM

EUR 80,00, bei Reihenbezug: EUR 64,00

ISBN 978-3-89564-132-9

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Vgl. auch das von der Autorin edierte Faksimile des Weimarer Katalogs über Noten für Instrumentalmusik um 1775!

Dieses Buch räumt mit dem weit verbreiteten Vorurteil auf, die Dioskuren der Weimarer Klassik hätten die Instrumentalmusik der Wiener Klassik nicht zur Kenntnis genommen.

Auf der Basis neuer Quellenfunde weist die Autorin nach, dass in Weimar zwischen 1775 und 1800 ein bemerkenswertes Instrumentalmusikrepertoire zusammengetragen wurde, in dem nahezu alle bedeutenden Komponisten der Zeit vertreten waren. Vor allem die Sinfonien Joseph Haydns und anderer Komponisten aus dem Umfeld der Wiener Klassik gelangten in den Hofkonzerten und in den Zwischenakten des Theaters zur Aufführung.

Dass die Gattung Sinfonie im Weimarer Musikleben höchst präsent war, erweist sich auch am überraschend vielseitigen Schaffen des Hofkapellmeisters Ernst Wilhelm Wolf. Seine bislang nahezu unbekannten Sinfonien werden ausführlich vorgestellt, die auf CD-ROM beigefügten Partituren ermöglichen den Nachvollzug der Analysen.

Vor dem Hintergrund ihrer Forschungen formuliert Cornelia Brockmann schließlich neue Thesen im Hinblick auf den Stellenwert der Musik in den literarischen und ästhetischen Schriften von Goethe, Herder und Schiller und bereichert damit das gängige Bild der Weimarer Klassik um eine bislang unbekannte Facette.

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