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Julia Stadter

Der Brief im Spiegel der Künste

Coverabbildung Der Brief im Spiegel der Künste
Musik und Theater 9

543 Seiten mit 52 schwarz-weiß Abbildungen und 3 Farbtafeln, 24 × 17 cm

EUR [D] 68,00 | EUR [A] 70,00

ISBN 978-3-89564-164-0

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Briefszenen sind seit dem 17. Jahrhundert in der Malerei, in Roman, Drama und etwas später auch in der Oper fast allgegenwärtig. Dennoch wurde die Anziehungskraft, die der Brief auf die Künste ausübt, nie in einem umfassenderen Zusammenhang untersucht. In einem interdisziplinären Zugriff verfolgt dieses Buch nun die Entwicklung des Briefs als Motiv bzw. Szenentyp in verschiedenen Künsten, Gattungen und Epochen vom 16. bis zum 20. Jahrhundert. Der Brief in den Künsten ist nicht bloß ein Stück Papier, das eine Nachricht transportiert. Seine Darstellung in einem Gemälde, seine textliche Abbildung im Roman oder seine Performanz als Requisit auf der Bühne gehen weit über die Imitation einer Alltagshandlung hinaus: Briefe sind nützlicher dramatischer Motor, verdichten und verwirren oder entwirren Handlungsstränge. Dabei kann der Brief in Malerei, Literatur und Musiktheater als lyrisches Moment, dramatisches Narrativ oder kritischer Spiegel der herrschenden Briefkultur fungieren. Dieses Buch thematisiert die Interdependenzen zwischen dem Briefzeitalter und dessen Reflex in Malerei, Roman, Drama und Musiktheater und wird so gleichsam zu einer Entdeckungsreise durch eine Kulturgeschichte des Briefs im Spiegel der Künste.

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