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Klaus Aringer (Hrsg.)
unter Mitarbeit von Ulrike Aringer-Grau und Martin Czernin

Franz Liszt – Paraphrasen, Transkriptionen und Bearbeitungen

Coverabbildung Franz Liszt. Paraphrasen, Transkriptionen und Bearbeitungen
Musik und Musikanschauung im 19. Jahrhundert 18

240 Seiten mit 55 Notenbeispielen | Broschur | H 24 × B 17 cm

ISBN 978-3-89564-175-6

58,00 EUR [DE] | 59,70 EUR [AT] (Geb. Ladenpreis)
(bei Abnahme der Buchreihe Musik und Musikanschauung im 19. Jahrhundert: 46,40 EUR [DE] | 47,70 EUR [AT])

Zwölf renommierte Liszt-Forscher setzen sich mit Konzepten, Ästhetik und Rezeption Lisztscher Transkriptionen auseinander und liefern grundlegende Fallstudien zu einzelnen Werken.

Mit Beiträgen von:

Dorothea Redepenning | Sieghart Döhring | Hartmuth Kinzler | Gerhard Krammer | Jonathan Kregor | Bruno Moysan | Gerhard J. Winkler | Peter Revers | Klaus Aringer | Hartmut Hein | Thomas Kabisch | Christa Brüstle

Abstract

Franz Liszt war zeitlebens ein leidenschaftlicher Bearbeiter von Musik – sowohl anderer Komponisten als auch seiner eigenen: Mehr als die Hälfte seines Klavierschaffens gehört dem Bereich der Transkription an. Seine Konzertparaphrasen, Transkriptionen und Bearbeitungen trugen maßgeblich zu seiner ungeheuren Popularität bei. Nach seinem Tod gerieten diese Stücke für lange Jahre in Misskredit. Erst in jüngster Zeit ist das Interesse an ihnen erneut erwacht. Heute wird Liszts Bearbeitungspraxis als ein Ergebnis intensiver Auseinandersetzung mit den kompositorischen Vorlagen gewertet. Das Thema des Oberschützer Liszt-Symposiums Paraphrasen, Transkriptionen und andere Bearbeitungen berührt einen für Liszts Pianistik und Kunstanschauung zentralen Bereich im Spannungsfeld zwischen Komposition und Interpretation. Zwölf Aufsätze international renommierter Liszt-Forscher setzen sich mit Konzepten, Ästhetik und Rezeption der Transkriptionen auseinander und liefern grundlegende Fallstudien zu einzelnen Werken.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Dorothea Redepenning (Heidelberg): Zum Andenken an Gerhard J. Winkler und Detlef Altenburg

Sieghart Döhring (Bayreuth): Metamusik: Idee und Form in Franz Liszts Opernbearbeitungen für Klavier

Hartmuth Kinzler (Osnabrück): Searle 442 – mehr als ein schwierig zu spielender Klavierauszug? Liszts Bearbeitung der Tannhäuser-Ouvertüre – Anmerkungen zur Klavier- und Satztechnik

Gerhard Krammer (Eisenstadt): Die Jugendoper Don Sanche ou le Château d‘amour von Franz Liszt – Aspekte der Entstehungsgeschichte und Ergänzungen zur bisherigen Rezeptionschronologie

Jonathan Kregor (Cincinnati): Evolving Infidelity in Liszt‘s Einzug der Gäste auf Wartburg

Bruno Moysan (Paris): Liszt et la fantaisie sur des thèmes d‘opéras: élégance, dandysme et liberté artistique

Gerhard J. Winkler (Eisenstadt): Franz Schuberts Märsche für Klavier vierhändig – für Klavier zu vier Händen bearbeitet von Franz Liszt

Peter Revers (Salzburg/Graz): Liszt – Mozart – Thalberg: Aspekte der Mozartrezeption in den Klaviertranskriptionen und -bearbeitungen Franz Liszts

Klaus Aringer (Graz): Liszt, Allegri und Mozart

Hartmut Hein (Köln): Narrative und performative Strategien in den Klavierbearbeitungen Liszts

Thomas Kabisch (Trossingen): Durch Bearbeitung zum Werk, durch Abweichung zur Identität. Musik als Werk und als soziale Praxis in Liszts Konzept der Bearbeitung

Dorothea Redepenning (Heidelberg): Liszts Bearbeitungsprinzipien Oder: was bedeutet die Unterscheidung von Original und Bearbeitung für Liszts Werk?

Christa Brüstle (Graz): Virtuosität und Interpretation bei Liszt – Performative Konzepte des 19. Jahrhunderts im Lichte der Genderforschung

Schlagworte

Bearbeitungspraxis | Geschichte | Klaviermusik | Liszt (Franz) | Meyerbeer (Giacomo) | Musik | Rezeption | Schubert (Franz) | Transkription | Wagner (Richard) | Ästhetik

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