Studiopunkt-Verlag Menu links
Coverabbildung

Wolfgang Seibold

Clara Schumann in Württemberg (Stuttgart und Wildbad)

dargestellt anhand von Tagebüchern, Briefen, Konzertprogrammen und Zeitungskritiken

Schumann-Studien - Sonderbände 7
  • 157 Seiten
  • mit 11 Farbabbildungen und 8 schwarz-weiß Abbildungen, Register und Bibliographie
  • Hardcover
  • 15,2 cm × 23 cm | 420 gr
  • ISBN 978-3-89564-188-6
  • erscheint am 16. Januar 2019
  • 24,00 € [DE] (Geb. Ladenpreis) | 24,60 € [AT] (Geb. Ladenpreis) | 19,00 € [DE] (Sonderpreis) (Preis für Mitglieder der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau e. V.)
  • Behandelte Orte/Länder/Regionen: Baden-Württemberg | Stuttgart
  • Zeiträume: 19. Jahrhundert (1800 bis 1899 n. Chr.)
  • Behandelte Personen: Schumann, Clara | Schilling, Gustav | Reichmann, Henriette | Krais, Friedrich | Hartmann, Moritz | Lang, Josephine | Pfeiffer, Lilly
  • Themenfelder: Musikgeschichte | Komponisten und Songwriter | Musiker, Sänger, Bands und Gruppen | Klavier | Orchester und formale Musik
Kurzbeschreibung

Dieses Büchlein dokumentiert kurzweilig und mit historischer Genauigkeit die Aufenthalte Clara Schumanns in Württemberg und ihre Kontakte zu württembergischen Persönlichkeiten ihrer Zeit.

Abstract

Auf der Durchreise nach Paris besuchte Clara Wieck im Januar des Jahres 1839 Stuttgart. Am 22. Januar hat sie »die hohe Ehre, vor Ihrer Majestät der Königin und ihren Königlichen Hoheiten den Prinzessinnen zu spielen« . Es war ihr erster Auftritt in der württembergischen Haupt- und Residenzstadt, für den sie zunächst einige Hürden überwinden musste, damit er überhaupt stattfinden konnte; fast fünzig Jahre später, wiederum im Januar, wurde sie bei ihrem letzten Konzert in Stuttgart allerdings begeistert gefeiert.

Gestützt auf zum Teil unveröffentlichte Tagebucheinträge, Briefe, Zeitungskritiken und Konzertprogramme spürt Wolfgang Seibold Clara Schumanns Bezügen zum damaligen Königreich Württemberg nach: ihren Konzertauftritten, ihren Briefwechseln und ihrer Erholungsreise 1859 zum Kurbad Wildbad im Nordschwarzwald. Insgesamt sieben Exkurse beleuchten schlaglichtartig den kulturellen Umkreis, in dem Clara verkehrte. Persönlichkeiten wie Gustav Schilling und die Komponistin Josephine Lang gehörten dazu, und, nicht zu vergessen die Klavierfabrik Schiedmayer, auf deren Instrumente Clara spielte.

Inhaltsverzeichnis

Gerd Nauhaus: Zum Geleit 

Dank 

Einleitung 

Stuttgart 1839 

Exkurs: Gustav Schilling 

Exkurs: Henriette Reichmann 

1856–57 

Stuttgart 1858 

Wildbad 1859 

Exkurs: Friedrich Krais 

Exkurs: Moritz Hartmann 

Exkurs: Josephine Lang, verheiratete Köstlin 

Exkurs: Schiedmayer 

1864–65 

Stuttgart 1872 

Exkurs: Eduard und Lilly Pfeiffer 

Stuttgart 1880 

Stuttgart 1882 

Stuttgart 1888 

Urteile zum Spiel Clara Schumanns aus Stuttgart

Anhang

Dr. Wolfgang Seibold, 1941 geboren, studierte ab 1960 Schulmusik in Stuttgart, dann ab 1964 Germanistik, Musikwissenschaft, Volkskunde und Kunstgeschichte an der Universität Tübingen. Von 1967 bis 1999 übte er das Lehramt am Gymnasium für Musik und Deutsch in Stuttgart, Esslingen, Madrid, Karlsruhe und Karlsbad aus. Von 1993—1999 war er als Studiendirektor auch Fachberater für Musik beim Oberschulamt Karlsruhe.
Auf dem Gebiet der Musikwissenschaft hat er seit 1965 verschiedene Aufsätze zu Schumann veröffentlicht. 2005 erschien seine Dissertation Robert und Clara Schumann in ihren Beziehungen zu Franz Liszt. Im Spiegel ihrer Korrespondenz und Schriften; im Studiopunkt-Verlag erschien 2008 das Buch Familie, Freunde Zeitgenossen. Die Widmungsträger der Schumannschen Werke. Zuletzt veröffentlichte er 2017 Die Konzertreise Franz Liszts durch Spanien 1844/45.

Zum Seitenanfang