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Saarbrücker Studien zur Musikwissenschaft

begründet von Walter Wiora
fortgeführt von Rainer Kleinertz


Geleitwort und Vorwort zu Band 15

ISSN 0080-519X

Stephanie Klauk / Luca Aversano / Rainer Kleinertz (Hrsg.)

Musik und Musikwissenschaft im Umfeld des Faschismus

Coverabbildung folgt
Saarbrücker Studien zur Musikwissenschaft 19

288 Seiten mit Register, 24 × 17 cm, Hardcover

ISBN 978-3-89564-170-1

EUR [D] 48,00 | EUR [A] 49,40

Italien, «das Land der Musik» – die Musik, «die deutscheste der Künste»: Dieser Band stellt das Musikverständnis zweier Nationen gegenüber, die erst im 19. Jahrhundert zu staatlicher Einheit fanden. In beiden Ländern war Musik zentraler Bestandteil des kulturellen Selbstbewusstseins; im faschistischen Italien wie im nationalsozialistischen Deutschland wurde Musik - unter Mitwirkung vieler Musikwissenschaftler - zu propagandistischen Zwecken missbraucht.

Diese Problematik war Gegenstand eines deutsch-italienischen Seminars am Deutschen Historischen Institut in Rom. Zu den Themenfeldern MUSIKGESCHICHTSSCHREIBUNG, MUSIKER UND KOMPONISTEN, FASCHISMUS UND NATIONALSOZIALISMUS sowie ÄSTHETISCH-PHILOSOPHISCHE ASPEKTE vereinigt der Band Referate des Seminars mit weiteren Beiträgen von Mauro Fosco Bertola, Monica Cioli, Boris von Haken, Ludovica Malknecht, Fiamma Nicolodi, Pamela M. Potter und Michael Zywietz.

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Astrid Opitz

Modus in den Chansons von Binchois

Coverabbildung folgt
Saarbrücker Studien zur Musikwissenschaft 18

424 Seiten mit zahlreichen Notenbeispielen, 24 × 17 cm, Hardcover

ISBN 978-3-89564-157-2

EUR [D] 68,00 | EUR [A] 70,00

Astrid Opitz stellt sich in ihrer Studie zum Modus in den Chansons von Binchois die Frage, ob es überhaupt so etwas wie Tonalität in Binchois‘ Chansons gibt, also die Bezogenheit der Melodie auf ein tonales Zentrum. Wenn ja, wie lässt sie sich beschreiben und begreifen? Denn wer die Chansons von Binchois heute hört oder selbst nachsingt, wird rasch auf eine ungewöhnliche Eigenart stoßen: Häufig scheint bis kurz vor Schluss unklar, auf welchem Ton das jeweilige Chanson wohl enden wird.

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Barbara Neumeier

Der Pommer

Bauweise, Kontext, Repertoire

Coverabbildung folgt
Saarbrücker Studien zur Musikwissenschaft 17

436 Seiten, 24 × 17 cm, mit zahlr. Abbildungen

ISBN 978-3-89564-159-6

EUR [D] 68,00 | EUR [A] 70,00

Mit dem Pommer steht in diesem Buch ein Blasinstrument im Mittelpunkt, das in der Ensemblemusik der Renaissance allgegenwärtig war. Bauweise, Typen und Verbreitung des Pommers werden anhand der erhaltenen Originalinstrumente untersucht. Neumeiers Ausführungen zum Repertoire und zur Spielweise dieses Instruments basieren sowohl auf umfassenden theoretischen Erkenntnissen wie auch auf einer fundierten spielpraktischen Kenntnis dieser Instrumentenfamilie. Zahlreiche Anhänge er schließen das Quellenmaterial für die historisch informierte Aufführungspraxis. Diese grundlegende Studie des Pommers richtet sich an kultur- und musikhistorisch interessierte Leser ebenso wie an Interpreten und Wissenschaftler, die sich mit Bläsermusik der Renaissance beschäftigen.

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Margret Scharrer

Zur Rezeption des französischen Musiktheaters an deutschen Residenzen

im ausgehenden 17. und frühen 18. Jahrhundert

Coverabbildung folgt
Saarbrücker Studien zur Musikwissenschaft 16

24 x 17 cm, 396 S. mit Notenbeispielen, mit Orts- und Personenregister, Softcover mit Fadenheftung
EUR [D] 58,00 | EUR [A] 59,70
(bei Reihenbezug EUR [D] 46,40 | EUR [A] 47,80)
ISBN 978-3-89564-154-1

Bis weit ins 18. Jahrhundert hinein orientierten sich deutsche Residenzen an der französischen Kultur. Vorbild war der Hof des legendären Sonnenkönigs Louis XIV. Die vorliegende Studie von Margret Scharrer bietet erstmals einen Überblick über Ballett und Oper am französischen Hof und deren Verbreitung innerhalb Frankreichs. Anschließend richtet sich der Blick auf die Residenzen der Wittelsbacher Kurfürsten Max Emanuel von Bayern und Joseph Clemens von Köln sowie der Welfen Anton Ulrich zu Braunschweig-Wolfenbüttel und Ernst August von Hannover. Nach und nach integrierten deutsche wie italienische Musiker im Umfeld deutscher Höfe französische Elemente in ihre Werke. Dies zeigt Margret Scharrer anhand ausgesuchter musikdramatischer Kompositionen des bayerischen Hofkomponisten Pietro Torri.

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Stephanie Klauk

Musik im spanischen Theater des 16. Jahrhunderts

Coverabbildung folgt

24 x 17 cm, 640 S. mit 104 Notenbeispielen, mit einem umfangreichen Katalog vokaler Einlagen des spanischen Theaters im 16. Jahrhundert und ausführlichem Register, Hardcover mit Fadenheftung
EUR [D] 68,00 | EUR [A] 70,00
(bei Reihenbezug EUR [D] 54,40 | EUR [A] 56,00)
ISBN 978-3-89564-144-2

Mit Lope de Vega und Calderón de la Barca erlebte das spanische Theater eine Blütezeit, in der in Literatur und Malerei Werke von Weltrang entstanden. Die Grundlagen dieses «Siglo de Oro» reichen weit ins 16. Jahrhundert zurück. Hier liegen auch die Anfänge einer genuin spanischen Theatermusik. Gesangseinlagen im gesprochenen Theater bilden das musikdramatische Erbe, auf das Comedia und Zarzuela aufbauen.

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