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Eva Hanau

Musikinstitutionen in Frankfurt am Main 1933 bis 1939

  • 196 Seiten
  • 14 Abbildungen, Reprographien, Register
  • Hardcover
  • 24,0 cm × 17,0 cm | 520 gr
  • ISBN 978-3-89564-008-7
  • lieferbar
  • 25,00 € [DE] (UVP) | 25,70 € [AT] (UVP)
  • www.studiopunktverlag.de/9783895640087.php
  • Erscheinungsdatum: 01.06.1994
Abstract

Es geht in diesem Buch um die "Gleichschaltung" des Frankfurter Musiklebens seit der nationalsozialistischen Machtergreifung, vor allem aber um die jüdischen Künstler und ihre Ausgrenzung nach 1934: In jenem Jahr wurde die Frankfurter Sektion des Kulturbunds Deutscher Juden gegründet, eine "Ghettoorganisation", die für wenige Jahre noch rege kulturelle Aktivitäten entfalten konnte. Nach den Novemberpogromen 1938 war auch dies nicht mehr möglich. Mit den Musikern verlor die Stadt zugleich eine wesentliche Komponente ihres kulturellen Lebens.

  • Vorwort; Einleitung
    • I. Frankfurter Musikinstitutionen bis 1933
      • 1. Ludwig Landmanns Kulturpolitik
      • 2. Jüdisches Engagement
      • 3. Organisatorische und wirtschaftliche Verfassung
      • 4. Programmgestaltung, Aufgeschlossenheit für zeitgenössische Musik
    • II. Die nationalsozialistische Machtergreifung an den Frankfurter Musikinstitutionen und ihre "Gleichschaltung" (1933/1934)
      • 1. Der erzwungene Rücktritt des Oberbürgermeisters Landmann
      • 2. Der nationalsozialistische Oberbürgermeister Krebs und sein kulturpolitischer Spielraum
      • 3. Säuberungen, Neubesetzungen, Gleichschaltung
      • 3.1 Oper
      • 3.2 Dr. Hoch's Konservatorium
      • 4. Die Wirksamkeit der Musikinstitutionen in der Gleichschaltungsphase
      • 4.1 Museumsgesellschaft
      • 4.2 Oper
      • 4.3 Dr. Hoch's Konservatorium
      • 5. Die Gründung des Kulturbunds Deutscher Juden Bezirk Rhein-Main und seines Orchesters
      • 5.1 Die Gründung des Kulturbunds Deutscher Juden in Berlin als Vorbild
      • 5.2 Die Gründung des Kulturbunds in Frankfurt
      • 5.3 Die Einrichtung des Frankfurter Kulturbund-Orchesters
    • III. Frankfurter Musikinstitutionen in der nationalsozialistischen Vorkriegszeit (1934—1939)
      • 1. Das Symphonieorchester des Jüdischen Kulturbunds und sein Umfeld
      • 1.1 Blüte in der Ära Steinberg 1934—1936
      • 1.2 Abschnürung 1936—1938
      • 2. Entwicklung der nationalsozialistischen Kulturpolitik im Reich
      • 3. Anpassung und Selbstbehauptung innerhalb des Frankfurter Musiklebens
      • 3.1 Politisches Profil der Frankfurter Musikverwaltung
      • 3.2 Bemühung um Erhaltung und Ausbau der Frankfurter Musikinstitutionen
      • 3.3 Bemühung um neue Musik
      • 3.4 Bemühung um internationale Musikkontakte
    • IV. Resümee bei Ausbruch des Zweiten Weltkrieges
    • Anhang: Dokumente
    • Personenregister; Quellen; Literatur
  • Zeiträume: 20. Jahrhundert (1900 bis 1999 n. Chr.)
  • Schlagworte: Drittes Reich | Judentum | Musikleben | Dr. Hoch's Konservatorium | Kulturbund Deutscher Juden | Museumsgesellschaft
  • Behandelte Orte/Länder/Regionen: Frankfurt am Main
  • Behandelte Personen/Institutionen: Landmann, Ludwig
  • Themenfelder: Musikgeschichte | Biografien: Kunst und Unterhaltung | HolocaustSozialwissenschaften, Soziologie | Musik | Geschichte

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