Raimund Hug
Georg Donberger (1709-68) und die Musikpflege im Augustiner-Chorherrenstift Herzogenburg
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(Kirchenmusikalische Studien 5)2 Teile: I. Text: 512 S. mit 34 Abb., zahlr. Notenbeisp. und Register, II. Themat. Katalog: 222 S. mit Incipits, 24 * 17 cm, Hardcover |
Im Zeitalter der Kaiserin Maria Theresia nahmen die österreichischen Ordensstifte eine führende Stellung im öffentlichen Musikleben ein. Die Musik übte nicht nur in der Liturgie, sondern auch in der Pädagogik und bei repräsentativen Anlässen eine wichtige Funktion aus. In den Klöstern der Benediktiner, Zisterzienser, Prämonstratenser und Augustiner-Chorherren wirkten fähige Komponisten - wie etwa Georg Donberger -, von denen manche am kaiserlichen Hof in Wien ausgebildet wurden. Ihr reiches musikalisches Schaffen fand weite Verbreitung und trug in beträchtlichem Maße zur Herausbildung des klassischen Stils bei.
Hugs Dokumentation von Biographie und Schaffen Donbergers enthält zugleich eine Darstellung des Musiklebens im 18. Jahrhundert in dem bedeutenden Augustiner-Chorherrenstift Herzogenburg. Der Abdruck von Quellen, die Wiedergabe von zahlr. Abbildungen und Dokumenten sowie ein sorgfältig recherchiertes Werkverzeichnis mit Incipits runden das Buch ab.
«Einen wertvollen Einblick in die Musikpraxis dieser Zeit geben Edition und Analyse des Diariums 1751/52, sowie die Tabelle der Aufführungsdaten 1748-1760. ... Das Gesamtwerk ist eine höchst verdienstvolle Studie zu einem wohl zu unrecht vergessenen Meister. Raimund Hug ist zu dieser gründlichen und gut geschriebenen Studie, welche eine größere Lücke in der Kenntnis österreichischer Kirchenmusik im 18. Jahrhundert schließt, herzlich zu gratulieren.» F. K. Praßl in Singende Kirche 54 (2007).



