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Coverabbildung folgt

Serge Gut

Übersetzer: Inge Gut

Franz Liszt

  • X und 918 Seiten
  • 130 Notenbeispiele, Dokumentarischer Anhang, Chronologie, Werkverzeichnis, Register
  • Hardcover
  • 24,0 cm × 17,0 cm | 1870 gr
  • ISBN 978-3-89564-115-2
  • Überarbeitete Ausgabe
  • lieferbar
  • 48,00 € [DE]  | 49,40 € [AT] (Geb. Ladenpreis) | 38,40 € [DE] (Sonderpreis) bei Abnahme der Buchreihe
  • www.studiopunktverlag.de/9783895641152.php
  • Erscheinungsdatum: 17.10.2011
Kurzbeschreibung

Eine umfassende, eingängig geschriebene Darstellung von Leben und Werk Franz Liszts, verfasst von dem Nestor der französischen Liszt-Forschung. Für die deutsche Erstausgabe hat Serge Gut seine Monographie grundlegend überarbeitet, insbesondere den Abschnitt zu Liszts Œuvre erweitert und die Chronologie deutlich ergänzt. Ein auf den neuesten Stand gebrachter Werkkatalog und wichtige Dokumente zu Leben und Werk sind beigefügt, Namens-, Orts- und Werkregister erschließen das Buch.

Abstract

Seit ihrem Erscheinen in Frankreich vor mehr als zwei Jahrzehnten gilt die Liszt-Biographie von Serge Gut als Standardwerk. Für die deutsche Erstausgabe hat der Autor seine Monographie grundlegend überarbeitet, denn viele bis dato unzugängliche Werke Liszts wurden erst in jüngerer Zeit ediert und zahlreiche bislang unbekannte Quellen entdeckt. Insbesondere der Abschnitt zu Liszts Œuvre wurde deutlich erweitert, und die bislang schon umfangreiche Chronologie zu Liszts Leben und Werk erfuhr wesentliche Ergänzungen. Die drei Textteile befassen sich eingehend - mit Liszts Biographie, - mit Einzelaspekten seines Lebens und Wirkens, insbesondere auch mit seinen Beziehungen zu Berlioz, Chopin und Wagner, - mit Liszts kompositorischem Schaffen. Die Anhänge liefern - eine detaillierte Chronologie von Liszts Leben, - das komplette Verzeichnis seiner Kompositionen und Schriften, - alle Texte zu seinen Symphonischen Dichtungen, - eine repräsentative Auswahl von Liszts Konzertprogrammen, - die Wiedergabe seines Testaments, - den bis in die heutige Zeit fortgeführten Stammbaum der Familien Liszt und Wagner. Umfangreiche Register der Orte, Namen und Werke ermöglichen es dem Leser, dieses Buch auch als Kompendium zu nutzen.

Features

mit Dokumenten, ausführlicher Chronologie und Werkverzeichnis-Konkordanz

Biographischer Hinweis

Der Autor, Nestor der französischen Liszt-Forschung, war bis zu seiner Emeritierung Professor für Musikwissenschaft und Komposition an der Pariser Sorbonne.

    • Erster Teil: Das Leben
    • I Kindheit in der Donaumonarchie (1811–1823)
      • 1 Die ersten Jahre in Raiding
      • 2 Lehrzeit in Wien
    • II Das Wunderkind an den Ufern der Seine (1823–1830)
      • 1 Der «Kleine Litz» in Paris (1823–1827)
      • 2 Depression und Wandlung (1827–1830)
    • III Der Löwe vom Faubourg Saint-Germain (1830–1833)
    • IV Beginn einer großen Leidenschaft (1833–1835)
    • V Die Pilgerjahre (1835–1839)
      • 1 Die Schweiz
      • 2 Interim in Paris
      • 3 Italien
    • VI Der Zigeuner und der Virtuose I (1839–1847)
      • 1 Der wunderbarste Virtuose aller Zeiten
        • Die damaligen Reisegegebenheiten
        • Die finanzielle Situation
        • Pest: Die Verleihung des Ehrensäbels
        • Berlin: Höhepunkt des Ruhms
        • Lyon: Begeisterung bis zum Delirium – Ein Beispiel unter anderen
      • 2 Ein Nomadenleben
        • Vier erfolglose Anläufe in England
        • Reise in das ferne Rußland
        • Paris und «Flucht» in die französischen Provinzen
        • Die Eroberung der iberischen Halbinsel
        • Auf dem Weg nach Konstantinopel
    • VII Der Zigeuner und der Virtuose II (1839–1847)
      • 1 Neue Freundschaften und alte Liebe
        • Robert Schumann
        • Felix Lichnowsky
        • Bettina von Arnim
        • Caroline d’Artigaux
      • 2 Die Beethoven-Feier in Bonn
      • 3 Die große Liebe verglüht
      • 4 Nélidas Rache
      • 5 Verlangsamte schöpferische Tätigkeit
    • VIII Nel Mezzo del Cammin (1847–1848)
      • 1 Vom ‹Amuseur Public› zum Kapellmeister
      • 2 Die Fürstin Jeanne Elisabeth Carolyne Sayn-Wittgenstein
      • 3 Von Woronince nach Weimar
      • 4 Drei Kinder wurden das Opfer
      • 5 Erneute schöpferische Tätigkeit
    • IX Weimar: Höhepunkt der Karriere (1848–1858)
      • 1 Liszt und die Fürstin auf der Altenburg
      • 2 Liszts Freundeskreis
      • 3 Agnes Street
      • 4 Neue musikalische Impulse in Weimar
      • 5 Meisterwerke in Hülle und Fülle
    • X Die harten letzten Jahre in Weimar (1858–1861)
      • 1 Feindschaft gegenüber dem Dirigenten und Komponisten
      • 2 Dunkle Wolken über dem Privatleben
      • 3 Der zähe Kampf um Carolynes Scheidung
      • 4 Abschied in Glanz und Ehren
    • XI Franziskaner in Rom (1861–1869)
      • 1 Vom mondänen Leben zur religiösen Berufung
      • 2 Abbé Liszt
    • XII «La Vie Trifurquée»: Rom – Budapest – Weimar (1869–1886)
      • 1 Rom
      • 2 Budapest
      • 3 Weimar
      • 4 «Der Dämon der extremen Gefühle»
      • 5 Frühes Altern
      • 6 Nachlassen der schöpferischen Kraft
      • 7 Abschied vom Leben
    • Zweiter Teil: Aspekte
      • XIII Liszt und Ungarn
      • XIV Liszts und die Politik
      • XV War Liszt Antisemit?
      • XVI Liszt und die Freimaurerei
      • XVII Der größte Virtuose aller Zeiten
      • XVIII Liszt und seine Schüler (1827–1886)
        • 1 Die Pariser Periode (1827–1835)
        • 2 Die erste Weimarer Periode (1847–1861)
        • 3 Die römische Periode (1862–1868)
        • 4 Die Periode der «vie trifurquée» (1869–1878)
        • 5 Die zweite Weimarer Periode (1879–1886)
      • XIX Liszt und Berlioz
      • XX Liszt und Chopin
      • XXI Liszt und Wagner
      • XXII War Liszt perfekt zweisprachig?
      • XXIII Liszt als Schriftsteller
      • Dritter Teil: Das Werk
      • XXIV Die Klavierwerke
        • 1 Etüden
          • Die drei Fassungen der Études d’exécution transcendante (1826, 1838, 1851)
          • Die zwei Fassungen der Grandes Études de Paganini (1838, 1851)
          • Die übrigen Etüden
        • 2 Transkriptionen, Paraphrasen und Fantasien, Rhapsodien
          • Die Transkriptionen (1833–1884)
          • Paraphrasen und Fantasien (1829–1841 und 1849–1885)
          • Die Ungarischen Rhapsodien und die Spanische Rhapsodie
        • 3 Originalwerke
          • Jugendwerke (1822–1848)
            • Album d’un voyageur und Années de Pèlerinage. I Suisse (1835–1854)
            • Années de Pèlerinage. II Italie (1838–1861)
            • Harmonies poétiques et religieuses (1833–1853)
          • Werke des reifen Komponisten (1849–1863)
            • Consolations (1849–1850)
            • 2. Ballade (1853)
            • Die h‑moll‑Sonate (1853)
            • Variationen über Bachs ‹Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen› (1862)
            • Légendes (1863)
          • Die Alterswerke (1874–1886)
            • Weihnachtsbaum. Arbre de Noël (1874–1876)
            • Années de Pèlerinage III (1867–1877)
            • Csárdás und Walzer (1881–1885)
            • Düstere und sehnsüchtige Werke(1881–1885)
          • 4 Werke für Klavier zu vier Händen und für zwei Klaviere
          • 5 Werke für Klavier und Orchester
            • 1. Klavierkonzert in Es-Dur (1830–1849)
            • 2. Klavierkonzert in A‑Dur (1839–1849)
            • Totentanz. Paraphrase über «Dies iræ» (1849–1862)
        • XXV Die Orchesterwerke
          • 1 Die Symphonischen Dichtungen
            • Der literarische und poetische Inhalt
            • Die Musik als Sprache
            • Die Bedeutung des Programms
            • Die einsätzige zyklische Form
            • Die Thementransformation
            • Ce qu’on entend sur la montagne (Berg­symphonie) (1847–1857)
            • Tasso. Lamento e Trionfo (1847–1854)
            • Les Préludes (1851–1854)
            • Orpheus (1853–1854)
            • Prometheus (1850–1855)
            • Mazeppa (1851–1854)
            • Festklänge (1853)
            • Héroïde funèbre (Heldenklage) (1849–1854)
            • Hungaria (1854)
            • Hamlet (1858)
            • Hunnenschlacht (1857)
            • Die Ideale (1857)
            • Von der Wiege bis zum Grabe (1881–1882)
          • 2 Die beiden Symphonien
            • Eine Faust-Symphonie in drei Charakterbildern (1854–1857)
            • Eine Symphonie zu Dantes Divina Commedia (1856)
          • 3 Die übrigen Orchesterwerke
            • Zwei Episoden aus Lenaus Faust (1860)
            • Trois Odes Funèbres [Drei Traueroden] (1860–1866)
        • XXVI Chorwerke und geistliche Musik
          • 1 Die weltlichen Chöre (1841–1855)
          • 2 Die Graner Messe (1855)
          • 3 Die Psalmen (1855–1881)
          • 4 Die Legende von der heiligen Elisabeth (1857–1862)
          • 5 Christus (1862–1866)
          • 6 Liszt und der Cäcilianismus (1861–1886)
          • 7 Via Crucis (1878–1879)
          • 8 Ossa arida (1879)
        • XXVII Andere Gattungen
          • 1 Oper und geplante Opern (1824–1850)
          • 2 Kammermusik (1835–1885)
          • 3 Die Lieder (1839–1886)
          • 4 Melodramen (1858–1875)
          • 5 Orgelmusik (1850–1883)
        • XXVIII Liszts musikalische Sprache und sein Stil
          • 1 Die musikalische Sprache
            • Die Melodik
            • Die Harmonik
          • 2 Der Stil
        • XXIX Die Ausstrahlung des Werkes
        • Schlußwort
        • Anhang
          • I Texte zu den Symphonischen Dichtungen
          • II Franz Liszt: Ceci est mon testament / Testament
          • III Chronologische Auswahl der Konzertprogramme der Glanzperiode (1840–1847)
          • IV Ausführliche Chronologie (1811–1886)
          • V Stammbaum Franz Liszts
          • VI Verzeichnis der musikalischen Werke Franz Liszts
          • VII Verzeichnis der Schriften Franz Liszts
          • VIII Bibliographie
          • IX Register: Werke; Schriften; Personen; Orte
          • X Verzeichnisse
  • Zeiträume: 19. Jahrhundert (1800 bis 1899 n. Chr.)
  • Schlagworte: Paris | Budapest | Freimaurer | Klaviermusik | Oratorium | Orchestermusik | Programmmusik | Raiding | Rom | Symphonische Dichtung | Virtuosentum | Weimar
  • Behandelte Personen/Institutionen: Liszt, Franz | Sayn-Wittgenstein, Carolyne | d’Agoult, Marie
  • Themenfelder:  MusikMusikgeschichte | Geistliche, religiöse Musik | Komponisten und Songwriter

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