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Julia M. Nauhaus

Musikalische Welten

Clara und Robert Schumanns Verbindungen zu Braunschweig

  • 424 Seiten
  • mit 69 Abbildungen
  • 69 Abbildungen, zahlr., bisher unveröffentlichte Bild-, Textdokumente, kommentiertes Register
  • Softcover
  • 24,0 cm × 17,0 cm | 926 gr
  • ISBN 978-3-89564-145-9
  • lieferbar
  • 28,00 € [DE]  | 28,80 € [AT] (Geb. Ladenpreis) | 22,40 € [DE] (Sonderpreis)
  • www.studiopunktverlag.de/9783895641459.php
  • Erscheinungsdatum: 26.08.2010
Abstract

Musikalische Welten hat die Autorin Julia M. Nauhaus ihr Buch überschrieben und umreißt damit die Vielfalt der Begegnungen, die im Kreise Braunschweiger Musiker, Literaten und Klavierbauer im 19. Jahrhundert stattfanden. Bilden die Konzerte Clara Schumanns in Braunschweig die Keimzelle des Buches, so erweitert sich das Spektrum rasch um ihre Korrespondenz mit der Pianoforte-Manufaktur Grotrian-Steinweg: aufschlussreich, welche Vorstellungen sie vom Klang eines Flügels hatte, wie souverän sie auch geschäftliche Fragen handhabte. Ein weiteres Kapitel kreist um die Begegnungen und die Korrespondenz der beiden Schumanns mit dem in Braunschweig aufgewachsenen Geiger und Komponisten Louis Spohr, der, obschon er einer älteren Generation angehörte, sich doch für die Werke Claras und Roberts einsetzte. Nicht ohne Spannungen gestaltete sich die Freundschaft Schumanns mit dem eigenwilligen Schriftsteller Wolfgang Robert Griepenkerl, der u. a. Beiträge für die Neue Zeitschrift für Musik verfasste. In das Blickfeld rückt auch der Musikverleger, Pianist und Komponist Henry Litolff, der in Braunschweig die Erstausgabe von Schumanns Ouvertüre zu Shakespeares 'Julius Cäsar' op. 128 herausbrachte. So entfaltet die Autorin nach und nach ein facettenreiches Panorama des Musiklebens im 19. Jahrhundert - in der Welfenstadt und darüber hinaus.

Biographischer Hinweis

Julia M. Nauhaus ist seit 2016 Direktorin der Gemäldegalerie und des Kupferstichkabinetts der Akademie der bildenden Künste Wien. Davor wirkte sie als Direktorin des Lindenau-Museum in Altenburg (Thüringen) und arbeitete am Städtischen Museum Braunschweig. Sie promovierte in Freiburg/Breisgau mit einer Arbeit über das Verhältnis des Schriftstellers und Bibliothekars Erhart Kästner zur bildenden Kunst. Publikationen über Themen der Literatur-, Kunst- und Musikgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Vorträge zur Weimarer Goethe-Säkularfeier, zu den österreichischen Malern Ferdinand Georg Waldmüller und Max Weiler wie zu Friedrich Nerly.

  • Zu diesem Buch
  • Editorische Vorbemerkung
  • Einleitung
  • Braunschweiger Musikleben im 18. und 19. Jahrhundert
  • Clara Schumanns Konzerte in Braunschweig
    • Der vierwöchige Aufenthalt im Winter 1834/35
    • Konzerte in den 1860er Jahren mit Joseph und Amalie Joachim
    • Orchesterkonzerte 1866 und 1876
  • „Wir sind Alle sehr entzückt von dem herrlichen Klange“ – Clara Schumanns Korrespondenz mit der Braunschweiger
  • Pianomanufaktur Grotrian-Steinweg 1872–1895
  • Eine „merkwürdig egoistische Stadt“?
  • Clara Schumann in Braunschweig – ein Resümee
  • Gemeinsame Bekannte Clara und Robert Schumanns:
  • Die Gebrüder Müller und Louis Spohr
    • Kontakte zu den Mitgliedern des Müller’schen Streichquartetts
    • „Längst ein Bewunderer Ihrer so seltenen Virtuosität“:
    • Louis Spohr und Clara Wieck
    • „Frühlingssinfonie“ und „Genoveva“: Robert Schumann und Louis Spohr in ihren Briefen 1837–1852
    • Robert Schumanns Briefwechsel mit Gottlob Wiedebein, Vater und Sohn Griepenkerl sowie Henry Litolff
    • „Sie haben viel, sehr viel von der Natur empfangen“: Robert Schumann und Gottlob Wiedebein
    • „Lieber Freund und Namensbruder“: Robert Schumann und Wolfgang Robert Griepenkerl in ihren Briefen 1836–1845
    • Schumanns Gründung der „Neuen Zeitschrift für Musik“ und seine Kontaktaufnahme mit Friedrich Konrad Griepenkerl
    • Elbmusikfest 1836, „Musikalisches Leben in Braunschweig“ und die Novelle „Das Musikfest oder die Beethovener“
    • Erste persönliche Begegnung im September 1838 in Leipzig
    • 2. Auflage der Novelle „Das Musikfest oder die Beethovener“ – Griepenkerl, Schumann und Meyerbeer
    • Opernpläne I
  • Besuch Clara und Robert Schumanns in Braunschweig im Jahr 1842
  • Alexander Fescas „Schmetterlingsnatur“ – Fortsetzung der Korrespondenz
  • „Unser liebenswürdiger Berlioz-Ritter“ – Griepenkerl, Schumann und Berlioz
  • Opernpläne II
  • Henry Litolff und die Drucklegung von Schumanns Ouvertüre zu Shakespeares „Julius Cäsar“ op. 128
  • Schlussbetrachtung
  • Anhang I: Übersicht über den Briefwechsel zwischen Louis Spohr und Robert Schumann
  • Anhang II: Übersicht über den Briefwechsel zwischen Wolfgang Robert Griepenkerl und Robert Schumann
  • Literaturverzeichnis, unveröffentlichte Archivalien und Abkürzungen
  • Kommentiertes Personen- und Werkverzeichnis
  • Bildnachweis
  • Zur Autorin
Flyer zum Download
  • Schlagworte: Braunschweig | Gebrüder Müller (Streichquartett-Ensemble)
  • Behandelte Orte/Länder/Regionen: Niedersachsen
  • Behandelte Personen/Institutionen: | Griepenkerl, Friedrich Konrad | Griepenkerl, Wolfgang Robert | Litolff, Henry | Schumann, Clara | Schumann, Robert | Spohr, Louis | Wieck, Clara | Wiedebein, Gottlob
  • Themenfelder: Musikgeschichte | Komponisten und Songwriter
Über die Autorin / über den Autor

Germanistin, Kunsthistorikerin Julia M. Nauhaus ist seit 2016 Direktorin der Gemäldegalerie und des Kupferstichkabinetts der Akademie der bildenden Künste Wien. Davor wirkte sie als Direktorin des Lindenau-Museum in Altenburg (Thüringen) und arbeitete am Städtischen Museum Braunschweig.

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